Hygiene, Werkstoffe und Oberflächen
Behälter und Tanks in der Lebensmittelindustrie stellen besondere Anforderungen an die eingesetzten Bauteile. Neben der mechanischen Belastbarkeit müssen je nach Anwendung auch Werkstoff, Oberfläche, Reinigbarkeit und die weitere Verarbeitung berücksichtigt werden.
Das betrifft auch den Behälterboden. Er ist nicht nur ein konstruktiver Abschluss des Behälters, sondern muss zur jeweiligen Anwendung, zur verwendeten Bodenform und zu den Betriebsbedingungen passen.
Je nach Einsatz können beispielsweise Lagerung, Verarbeitung, Fermentation oder weitere Prozessschritte unterschiedliche Anforderungen an den Boden stellen.
JÜNGER fertigt Behälterböden für Anwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie und kann die Ausführung hinsichtlich Werkstoff, Geometrie, Oberfläche und Kantenbearbeitung an die jeweiligen technischen Anforderungen anpassen.
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Bei Behältern für Lebensmittel und Getränke sind saubere und gut zu reinigende Oberflächen von besonderer Bedeutung. Die Oberflächenbearbeitung kann dabei auf die Anforderungen der jeweiligen Anwendung abgestimmt werden.
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Edelstahl kommt bei vielen Anwendungen in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz. Die geeignete Werkstoffauswahl richtet sich unter anderem nach Medium, Temperatur, Reinigungsverfahren und den weiteren Betriebsbedingungen.
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Die Geometrie des Behälterbodens kann Einfluss auf Reinigung, Entleerung und Materialfluss haben. Deshalb müssen Bodenform und Ausführung zur jeweiligen Anwendung passen.
In hygienekritischen Prozessen kommt der Beschaffenheit der Innenoberfläche eine zentrale Rolle zu. Rauheiten, Mikrorisse oder ferritische Verunreinigungen können Nährboden für Mikroorganismen bieten oder die Entstehung von Belägen begünstigen. JÜNGER bietet für Edelstahl-Behälterböden ein breites Spektrum an mechanischen und chemischen Oberflächenbehandlungen an.
Je nach Vorgabe des Anlagenbauers können die Böden geschliffen, gebeizt, passiviert oder mit Glas- bzw. Keramikperlen gestrahlt werden. So lassen sich definierte Rauhtiefen (Rₐ-Werte) zuverlässig umsetzen, die den gängigen Hygienestandards entsprechen und eine rückstandsfreie Reinigung ermöglichen.

Nicht jedes Lebensmittel stellt dieselben chemischen Anforderungen an das Material. Während bei Wasser oder Milch Standard-Edelstähle wie 1.4301 / 1.4307 genügen, fordern säurehaltige Fruchtsäfte, Marinaden oder Reinigungsmittel mit aggressiven Laugen und Säuren höherlegierte Werkstoffe wie 1.4404 / 1.4435 oder Sonderwerkstoffe.
Neben klassischen Edelstahlgüten verarbeitet JÜNGER auch Aluminium und Sonderstähle. Die gezielte Werkstoffwahl stellt sicher, dass der Behälterboden sowohl den chemischen Belastungen des Prozessmediums als auch den thermischen Wechselwirkungen bei Sterilisationsvorgängen (z. B. SIP) standhält.

Je nach Behältertyp variieren die konstruktiven Anforderungen an die Bodenform:
Sie planen einen Behälter oder eine Tankanlage für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie? Wir unterstützen Sie von der technischen Auslegung über die Werkstoffauswahl bis hin zur termingerechten Fertigung maßgeschneiderter Behälterböden.